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Nebenwirkungen von Metformin: Was kann die Einnahme von Metformin verursachen kann

Metformin ist ein orales Antidiabetikum, welches zur Behandlung von Diabetes Typ-2 eingesetzt wird. Wie bei jedem Medikament kann auch Metformin unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen.

Diese sind jedoch nur in seltenen FĂ€llen lebensbedrohlich und verschwinden meist nach einigen Tagen wieder.

Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich mit potentiellen Nebenwirkungen und den Wechselwirkungen von Metformin auseinander zu setzen, bevor Sie die Einnahme beginnen.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie sich Medikamente wie Metformin auch online (z. B. bei 121doc) verschreiben lassen können, ohne dafĂŒr physisch zum Arzt oder in die Apotheke gehen zu mĂŒssen? Mehr dazu erfahren Sie hier oder unter www.121doc.de

Nebenwirkungen bei der Behandlung von Diabetes Typ-2

Allgemein gilt Metformin als gut vertrĂ€glich. Dennoch kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen. 

Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen gehören zu den wohl hĂ€ufigsten Nebenwirkungen von Metformin.

Außerdem kann es zu Appetitlosigkeit und GeschmacksverĂ€nderungen in Form eines metallischen Geschmacks im Mund kommen.

Eine sehr seltene, jedoch hochgefĂ€hrliche Nebenwirkung, die auftreten kann, ist die ÜbersĂ€uerung des Bluts – eine sogenannte Laktatazidose.

Wird Metformin in ĂŒbermĂ€ĂŸigen Mengen konsumiert, kann der Wirkstoff nicht ausreichend abgebaut werden.

Da er sich nicht natĂŒrlich verstoffwechselt, kommt es dann zu einer Anreicherung von Metformin im Körper. Dies kann zur Entgleisung des SĂ€ure-Basen-Haushalts fĂŒhren und das Blut des Betroffenen ĂŒbersĂ€uert. 

Die Anzeichen fĂŒr eine Laktatazidose Ă€hneln hĂ€ufig den oben genannten Nebenwirkungen von Metformin. Es kommt zu Übelkeit und Erbrechen. Kommen jedoch zu diesen Beschwerden noch weitere Magen-Darm-Beschweren, KrĂ€mpfe, Muskelschmerzen sowie eine beschleunigte Atmung hinzu, ist eine Laktatazidose wahrscheinlich. Sie sollten dann umgehend einen Arzt aufsuchen.

Wie lange halten die Nebenwirkungen in der Regel an?

Die oben genannten Nebenwirkungen treten oft zu Beginn der Einnahme auf, klingen dann aber innerhalb der ersten Woche wieder ab.

Um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden, ist es hilfreich Metformin am Anfang gering dosiert zu verabreichen und die Dosis langsam zu steigern.

So kann sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnen.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Wechselwirkungen von Antidiabetika wie Metformin sind ein komplexes Thema. Es gibt zum einen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Antidiabetika, welche Bestandteil einer Kombinationstherapie und daher auch erwĂŒnscht sind.

Zum anderen gibt es Wechselwirkungen zwischen Antidiabetika und anderen Medikamenten, mit welchen wir uns hier beschÀftigen wollen.

Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die nicht mit der Einnahme von Metformin kombiniert werden sollten.

So muss Metformin im Fall einer Vollnarkose oder einer SpinalanÀsthesie mindestens zwei Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden.

Nach der Vollnarkose kann die Einnahme von Metformin wieder aufgenommen werden, jedoch muss vorher die Nierenfunktion ĂŒberprĂŒft werden.

Auch vor Röntgenuntersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln muss Metformin mindestens 48h vorher abgesetzt werden.

Denn durch die jodhaltigen Kontrastmittel kann es zu einer Akkumulation von Metformin und damit zu einer Niereninsuffizient kommen.

Weitere 48h nach Ende der Untersuchung kann die Einnahme nach einer ÜberprĂŒfung der Nierenfunktion fortgesetzt werden.

Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei der Einnahme von Diuretika, insbesondere bei Schleifendiuretika.

Die blutdrucksenkenden Mittel können in Kombination mit Metformin die Gefahr einer Lactatazidose (ÜbersĂ€uerung des Blutes) erhöhen und dĂŒrfen deshalb nicht gleichzeitig eingenommen werden.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie sich Medikamente wie Metformin auch online (z. B. bei 121doc) verschreiben lassen können, ohne dafĂŒr physisch zum Arzt oder in die Apotheke gehen zu mĂŒssen? Mehr dazu erfahren Sie hier oder unter www.121doc.de

Diabetes Selbsthilfe, Claudia-Michaela Fischer

Diabetes Selbsthilfe Interessengemeinschaft
Claudia-Michaela Fischer
Abtsleitenweg 16
97074 WĂŒrzburg

E-Mail: [email protected]

Quellen

  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-472006/orale-antidiabetika-richtig-einnehmen/
  • https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Metformin
  • https://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/sonstige-wirkstoffe/metformin https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Metformin_21943#Nebenwirkungen
  • https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten-aus-der-diabetesforschung/news/article/metformin-auch-bei-nierenschwaeche-einsetzbar//index.html
  • https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/therapie/orale-antidiabetika/index.html