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Metformin

5 persönliche Erfahrungen mit Metformin, die Sie kennen sollten

Metformin ist der Wirkstoff der Wahl, wenn es um die Behandlung von Diabetes Typ-2 geht. Sofern keine Unverträglichkeit vorliegt, wird den meisten Diabetikern als erstes ein Präparat mit Metformin verschrieben.

In der Theorie hat der Wirkstoff Metformin viele Vorteile mit sich: er hilft, den Blutzucker in Schach zu halten. Er hilft dabei Gewicht zu verlieren oder zumindest einen Gewichtsverlust aufrecht zu erhalten.

Und er hilft dabei, den K√∂rper jung zu halten, weshalb aktuell an sogenannten ‚ÄěAnti-Aging Pillen‚Äú auf Metforminbasis geforscht wird.

Gerade Menschen, die √ľber die Einnahme von Metformin nachdenken, wird es daher brennend interessieren, was Nutzer √ľber die Einnahme zu berichten haben. Hier finden Sie 5 Erfahrungsberichte, die Sie unbedingt gelesen haben sollten.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie sich Medikamente wie Metformin auch online (z.B bei 121doc) verschreiben lassen k√∂nnen, ohne daf√ľr physisch zum Arzt oder in die Apotheke gehen zu m√ľssen? Mehr dazu erfahren Sie hier oder unter www.121doc.de

1. Metformin Erfahrungsbericht

Jens Wolter, 58 Jahre alt

Schlechte Erfahrungen mit Metformin: Am Wochenende musste ich oft zu Hause bleiben, weil mir der Magen solche Probleme bereitet hat.

Seit einigen Monaten nehme ich Metformin zur Behandlung von Diabetes Typ-2 ein und habe große Probleme mit der Verträglichkeit.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Metformin nehme: vor einigen Jahren hatte ich es schon einmal zur Behandlung des polyzystischen Ovarial-Syndroms eingenommen. Nach einem Jahr musste ich damals die Behandlung abbrechen, da ich unter starkem Durchfall litt.

Genau wie damals schl√§gt Metformin auch heute ziemlich stark auf meine Verdauung. Seit der Einnahme leide ich unter Durchfall, der oft aus dem Nichts auftritt. F√ľr mich als Freiberuflerin mit viel Kundenkontakt ist das furchtbar.

In der einen Minute geht es mir noch gut, in der nächsten muss ich auf die Toilette rennen. Wie sich das auf meinen Beruf auswirkt, kann man sich ja denken.

Auch meine Freizeit leidet unter Metformin. Am Wochenende muss ich oft zu Hause bleiben, da mir mein Mangen solche Probleme bereitet.

Mein Partner und Freunde zeigen sich verständnisvoll, aber auf Dauer ist das einfach kein tragbarer Zustand.

Um eine halbwegs normale Verdauung zu erreichen, muss ich die H√∂chstdosis Loperamid nehmen. Danach habe ich f√ľr zwei bis drei Tage kaum noch Probleme. Sobald ich kein Loperamid mehr nehme, gehen die Probleme wieder los. 

Durch meine starken Beschwerden kann ich aktuell nur die Mindestdosis Metformin nehmen. Diese reicht jedoch nicht aus, um meinen Blutzucker in Schach zu halten.

Mein Arzt ist leider auch keine Hilfe, da er mir immer wieder r√§t die Dosis zu erh√∂hen. Nat√ľrlich verstehe ich, dass er meine Diabetestherapie im Sinn hat, denn mit der Mindestdosis kann ich gerade nicht viel bewegen.

Jedoch f√ľrchte ich mich vor den Beschwerden unter einer h√∂heren Dosis. 

Am liebsten w√ľrde ich das Medikament absetzen und anderweitig gegen den Diabetes vorgehen. So wie es momentan l√§uft, kann es nicht weitergehen.

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2. Metformin Erfahrungsbericht

Lena Gräf, 34 Jahre alt

Durch Metformin ist mein Gewicht von 98kg auf 80kg runtergegangen.

Seit 10 Monaten nehme ich nun schon zweimal täglich 1000mg Metformin in Kombination mit Victoza.

Vorher hatte ich mich √ľber m√∂gliche Nebenwirkungen informiert und bereits viel Negatives gelesen.

Auch bei mir traten anfangs eine leichte √úbelkeit und Schwindel auf, diese Beschwerden verschwanden allerdings innerhalb der ersten drei Wochen. 

Seither sind meine Erfahrungen mit Metformin durchweg positiv. Mein Langzeitblutzucker ist von 8,9 auf 7,5 runter, meine Cholesterinwerte sind gesunken und auch mein Körpergewicht ging von 98kg auf 80 kg runter. Und das alles ohne mein eigenes Zutun.

3. Metformin Erfahrungsbericht

Anka Peters, 42 Jahre alt

Meine Erfahrungen mit Metformin waren so schlecht, dass ich meinen Blutzucker lieber ignoriere, als so weiter zu machen.

Ich habe in mehreren Anläufen versucht, mich mit Metformin anzufreunden. Aber es hat einfach nicht funktioniert.

Als ich das erste Mal mit der Metformin Behandlung begonnen habe, litt ich unter starken Margen- Darmproblemen.

Es hat ganze drei Monate gedauert, bis ich auf die Idee gekommen bin, dass die Beschwerden mit Metformin zusammenhängen könnten. Daraufhin setzte ich es ab und siehe da, innerhalb von zwei Tagen war ich beschwerdefrei.

Da ich mit Diabetes mellitus Typ-2 zu k√§mpfen habe, habe ich es nat√ľrlich nicht bei diesem einen Versuch mit Metformin belassen k√∂nnen.

Es gab noch einige weitere Anläufe. Mehrmals habe ich auf Anraten meines Arztes versucht, mit einer kleinen Dosis zu beginnen und diese langsam zu steigern. Aber auch hier tragen die Magen- Darmprobleme auf.

Beim vierten Mal habe ich dann beschlossen, dieses Zeug nie wieder zu nehmen.

Es blieben mir drei Alternativen. Die erste war, es mit einem neuen Medikament zu versuchen. Klang vielversprechend, aber keines der beiden Medikamente, die ich probiert habe, hatten einen positiven Effekt auf meinen Blutzucker.

Die zweite Alternative f√ľr mich war, meinem Blutzucker einfach keine Beachtung zu schenken. Meine Erfahrungen mit Metformin waren so schlecht, dass ich meinen Blutzucker lieber ignoriere, als so weiter zu machen.

Schlussendlich habe ich mich jedoch f√ľr eine dritte Alternative entschieden: Insulinspritzen.

Obwohl ich seit meiner Kindheit eine starke Furcht vor Nadeln habe, spritze ich mir nun f√ľnfmal t√§glich Insulin und habe meinen Blutzucker so einigerma√üen in den Griff bekommen.

Ich w√ľnschte, ich w√§re gar nicht erst auf Medikamente oder das Insulin angewiesen. Jedoch schaffe ich es einfach nicht, meine Ern√§hrung dauerhaft umzustellen.

Ich versuche mich ges√ľnder zu ern√§hren, viel Obst und Gem√ľse in meine Nahrung zu integrieren und S√ľ√ües zu reduzieren. Aber auf die Dauer reicht das einfach nicht aus.

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4. Metformin Erfahrungsbericht

Hanelore Meyer, 55 Jahre alt

Metformin ist ein Segen f√ľr mich

Ich leide nicht nur an Diabetes Typ-2, sondern auch am polyzystischen Ovarial-Syndrom (POC). Daher nehme ich Metformin schon seit meiner Jugend. Mittlerweile bin ich 27 Jahre alt und kann sagen, dass Metformin sehr gut f√ľr mich funktioniert.

Ich wei√ü, dass viele Menschen w√§hrend der Einnahme an Durchfall und anderen Magenproblemen leiden. Das war jedoch nie ein wirkliches Problem f√ľr mich.

Falls sich in seltenen Fällen Beschwerden angedeutet haben, habe ich einfach ein Mittel gegen Durchfall genommen und hatte keine Probleme damit.

Eine Zeitlang habe ich sogar auf Anraten anderer POC-Patienten Metformin spät am Abend genommen, was ebenfalls geholfen hat die Beschwerden zu minimieren.

1000 mg Metformin am Tag haben mir nicht nur geholfen mein Gewicht zu reduzieren, sondern mir auch zu einer regelmäßigen Monatsblutung verholfen.

Au√üerdem ist mein Blutzucker unter Kontrolle. Alles in allem kann ich nur sagen, dass Metformin ein wahrer Segen f√ľr mich ist.

5. Metformin Erfahrungsbericht

Stefanie Eggert, 32 Jahre alt

Meine Erfahrung mit der Einnahme von Metformin ist, dass es mit Metformin allein nicht getan ist

Seit einem halben Jahr schon nehme ich Metformin. 750mg am Tag. Zusätzlich zur medikamentösen Behandlung halte ich mich jedoch an eine strikte Basistherapie. Will heißen, dass ich meine Ernährung komplett umgestellt habe und fast täglich Sport machen.

Am Anfang war die Umstellung hart. Auf S√ľ√ües verzichte ich bis auf Ausnahmen ganz. Zudem versuche ich nur Wasser und unges√ľ√üte S√§fte zu trinken und koche nur noch mit Vollkornprodukten. Man gew√∂hnt sich wirklich dran und ich f√ľhle mich seitdem sehr viel besser. Zudem gibt es etliche Rezepte f√ľr Diabetiker, die einem helfen den Spa√ü am Essen nicht zu verlieren.

Durch meine strikte Lebensumstellung in Kombination mit der Einnahme von Metformin war es mir möglich, meinen Langzeitblutzuckerwert von 13 auf 6 zu senken. Und das innerhalb eines halben Jahres. Dieser Erfolg wäre nur mit Metformin allein nicht zu erreichen gewesen.

Auch ich leide an einigen Nebenwirkungen von Metformin. Ich bin schneller m√ľde, versuche aber dagegen anzuk√§mpfen. Viel Bewegung hilft dabei. Und auch zu Magen- Darmproblemen kam es zu Beginn der Einnahme. Seit ich jedoch meine Ern√§hrung wirklich konsequent umgestellt habe, sind diese fast verschwunden.

Ich f√ľhle mich heute sehr viel besser als vor einem halben Jahr. Daher kann ich jedem Diabetiker nur ans Herz legen, sich nicht auf Metformin zu verlassen. Langfristig hoffe ich ganz ohne Medikamente auszukommen, aber an diesem Punkt bin ich noch nicht angekommen.

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Quellen

  • https://www.meamedica.de/diabetes-zuckerkrankheit-orale-antidiabetika/metformin
  • https://www.krankheitserfahrungen.de/module/diabetes-typ-2/personen/antonia-winkler/antonia-winkler-informierte-sich-selbst-ueber-alternativen-zu-metformin-bei-dem-sie-unter-den-nebenwirkungen-litt.-ihr-vorschlag-wurde-durch-die-aerztin-umgesetzt
  • https://www.sanego.de/Medikamente/Metformin/
  • https://www.das-dicke-forum.de/forum/index.php?thread/6119-alternative-zu-metformin/
  • https://www.drugs.com/comments/metformin/